Robert Kirchner: wieder reden und zuhören

Dr. Robert Kirchner, der Landtagswahldirektkandidat für Eisenach und das Werratal – WK06, bietet wieder an, am Donnerstag, dem 15. August 2019 in der

Prima-Klima-Tipp-Tankstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

in der Karlstraße 5 in Eisenach von 16:00 – 19:00 Uhr über folgende Themen zum Klimaschutz zu diskutieren:

16:00 Uhr: Fahrradfahren in Eisenach und Umgebung im Vergleich zu Erlangen, Basel, Kopenhagen und Chicago

17:00 Uhr: Demokratie ohne Enttäuschungen

18:00 Uhr: Fortsetzung der Diskussionen der letzten Woche zu Klima & Kindern, Gerechtigkeit und Ernährung

Eingeladen sind alle Betroffenen und Interessierte, Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen.

Großer Respekt für das Ehrenamt

Am Freitag, dem 9.8.2019, besuchten unsere Fraktionsvorsitzende im Bundestag Katrin Göring- Eckardt und Regionalverbandssprecher Andreas Hundertmark die Bergwacht Ruhla in der Bergrettungsstation im Waldhaus “Auerhahn” und das Waldbad Ruhla.

v.l.n.r. Katrin Göring- Eckardt, Andreas Hundertmark, Hans-Joachim Ziegler (Vereinsvorsitzender Förderverein Ruhlaer Schwimmbad e.V.)

Das Waldbad Ruhla ist vermutlich das einzige Freibad in Thüringen, welches von einem privaten Förderverein betrieben wird. Ohne den Verein und die ca. 40 aktiven Mitglieder gäbe es das Bad mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr. Das Waldbad stand im Jahr 2000 kurz vor dem Aus, denn im Ortsteil Thal besitzt Ruhla bereits ein Schwimmbad. Durch den Widerstand der Bevölkerung und die Gründung des Vereins konnte dies verhindert werden. Außer der Tätigkeit des Schwimmmeisters werden alle Aufgaben, wie z. B. Kassieren, Reinigen, Rasenmähen und die Arbeit im Imbiss, von den Ehreamtlichen übernommen.

Die Bergwacht Ruhla hat 17 Bergwachtmitglieder, 10 DRK-Mitglieder und zwei Jugendliche des JRK. Eine der Hauptaufgaben der Bergwacht ist die Bergrettung (Rettung aus unwegsamem Gelände). Auf dem nahe Ruhla gelegenen Rennsteig sind nicht nur in der Ferienzeit viele Wanderer und Mountainbiker unterwegs. Insbesondere der Tourismus von E-Mountainbikern hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So kommt es immer wieder vor, dass sich Mountainbiker überschätzen und stürzen. Auch kommt es immer wieder zu Abstürzen von Kletterern. In diesem Fall ist die Bergwacht schnell zur Stelle. Daneben sind die Mitglieder im Sanitätswachdienst bei Outdoor-Sportveranstaltungen, im Naturschutz, im Katastrophenschutz sowie bei der DRK-Blutspende tätig.

Gespräch mit den Ehrenamtlichen der Bergwacht Ruhla

Besonders beeindruckte uns der große Zusammenhalt der ehrenamtlich Tätigen. Ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen ginge in unsrem Land Vieles nicht mehr. Dem gilt es zu danken und unseren Respekt zu zollen. Wir werden in Kontakt bleiben und ein offenes Ohr für ihre Anliegen und Nöte haben.

Robert Kirchner: reden und zuhören

Dr. Robert Kirchner, der Landtagswahldirektkandidat für Eisenach und das Werratal, bietet an, am Donnerstag, den 08. August 2019 in der

Prima-Klima-Tipp-Tankstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

in der Karlstraße 5 in Eisenach von 16:00 – 19:00 Uhr über folgende Themen zum Klimaschutz zu diskutieren:

16:00 Uhr: Prima Klima für Kinder

17:00 Uhr: Prima Klima für Gerechtigkeit

18:00 Uhr: Klimaschutz und Ernährung

Eingeladen sind alle Interessierte, Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen.

Vielen Dank an Sie und Euch

Viele von Ihnen und Euch haben uns unterstützt: im Wahlkampf genauso wie durch die Wahl unserer Wahlvorschläge. Wir bedanken uns…

  • in Eisenach: für 10,1% und vier Sitze im Stadtrat
  • im Wartburgkreis: für 5,3% und drei Sitze im Kreistag
  • in Bad Liebenstein: für 7,0% (ein Stimmbezirk fehlt noch)
  • in Bad Salzungen: für 4,5% (neun Stimmbezirke fehlen noch)
  • in Buttlar: für 10% (auch wenn’s etwas weniger wie 2014 war)
  • in Wutha-Farnroda: für 7%

Wir sehen eine generelle Verschiebung von “großen” zu kleineren Parteien und das Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung nach rechts. Trotzdem gelang es uns meistens, unsere Ergebnisse zu steigern, auch wenn das kein Grund zum Zurücklehnen ist.

Wir wollen eine lebenswerte Wartburgregion für alle Menschen und deswegen sind wir für alle Menschen da, auch für die, die uns weniger mögen.

“Verbinden statt spalten, Zusammen für EIN Europa”

Grünes Dreiländertreffen am Point Alpha – Wir wollen und können Grenzen überwinden

Den gemeinsamen Rhöner Lebensraum nahmen Mitglieder und Abgeordnete aus dem bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld, dem hessischen Landkreis Fulda und dem Thüringischen Wartburgkreis als Anlass zu einem Treffen. Mit dabei der für Agrarfragen zuständig grüne Europaabgeordnete Martin Häusling.

Als Startpunkt wählte man das zwischen Rasdorf und Geisa liegende „Haus auf der Grenze“ mit seiner Ausstellung zur deutschen Teilung. Aus dem thüringischen Buttlar stammend schilderte der Sprecher des dortigen Regionalverbandes Andreas Hundertmark bei seiner Führung durch die Ausstellung eindrucksvoll seine Erinnerungen an das Leben nahe der Grenze, die er beim Blick aus dem Fenster sehen konnte. Konflikte zwischen Religiosität und einem atheistischen Staat, Gängelungen in der Schule und Kontrollen im Sperrgebiet, in dem er lebte, waren wichtige Teile seines Lebens, bis er als 16-jähriger die Grenzöffnung erlebte. Mit seiner persönlich erlebten Geschichte machte er die Objekte der Ausstellung anschaulich. Auch über das heutige Projekt, das „Grüne Band“ entlang der ehemaligen Grenze, wurde gesprochen. Thüringen hat das „Grüne Band“ als nationales Naturmonument ausgewiesen, welches Naturschutz und Erinnerungskultur zusammenbringt.Der anschließende Besuch der Ausstellung in dem ehemaligen amerikanischen Stützpunkt Point Alpha rundete den Eindruck ab. Für die Grünen steht dieser Ort mit dem Abbau einer Grenze als Vorbild für Europa, wo noch viele Grenzen überwunden werden könnten.

Ergänzend fand dann in Geisa eine Informationsveranstaltung statt unter dem Motto „Lets talk about Europe“. Zunächst erläuterte die bayrische Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann ihre Ziele für die Rhön und für Europa. Das Schaffen gleichwertiger Lebensverhältnisse sowohl zwischen Stadt und Land als auch zwischen den europäischen Ländern sei ihr ein zentrales Anliegen. Dies sei Voraussetzung dafür, dass das oft ge-nannte Gefühl der Benachteiligung abgebaut werden könne. Als weiteren Punkt nannte sie den Verbraucherschutz in allen Bereichen.

Silvia Brünnel als frauenpolitische Sprecherin der Grünen im hessischen Landtag sieht in paritätisch besetzten Parlamenten eine wichtige Aufgabe. Für das Voranbringen eines gemeinsamen Europas hält sie die Kulturpolitik mit Programmen wie Erasmus für ein wichtiges Mittel. Aus grüner Sicht ist für sie auch die Weiterentwicklung des Biosphärenreservates Rhön ein bedeutendes Ziel.

Martin Häusling lenkte dann den Blick mehr auf Europa. Die Reisefreiheit sei eine enorme Errungenschaft. Wesentliche Aufgabe der nächsten Jahre müsse es seiner Ansicht nach sein, dass Gefälle zwischen Nord und Süd sowie zwischen West und Ost zu reduzieren, das für viele Konflikte innerhalb der EU verantwortlich sei. Als Mitglied des Agrarausschusses kritisierte er die überholte Agrarförderung, die weiterhin mehr die Fläche fördere als den Erhalt von Natur. Es drohe sogar die Kürzung der zweiten Säule, die Naturschutz und Umwelt fördern soll. Gerade für den Artenschutz seien daraus Finanzmittel erforderlich. In der Überschussproduktion sieht Häusling ein weiteres Problem, das sich u.a. in zu niedrigen Erzeugerpreisen bemerkbar mache. Die Bundesrepublik sei hinsichtlich Umweltschutz kein Vorbild. Kein Land sei bei der Umsetzung von verbindlichen Richtlinien, wie z.B. die zur Nitratbelastung im Grundwasser, so im Rückstand wie Deutschland. Die anschließende Diskussion beschäftigte sich dann noch mit fragwürdigem Lobbyismus, regionalen Strukturen, die leider zusammenbrechen, und Pestiziden. Hier hat Häusling die Hoffnung, dass durch verbesserte Zulassungen, ein Rückgang eintreten werde. Für ihn, so sagte er abschließend, seien Umwelt, Klimaschutz, Artenschutz und Landwirtschaft die wesentlichen Themen bei dieser Europawahl auch aus Sicht der Wählerinnen und Wähler.

Sechs Kandidaten für den Gemeinderat in Buttlar

Ganz im Sinne einer breiten und offenen Bürgerbeteiligung stellen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nun schon zum zweiten Mal eine Liste aus parteilosen Kandidaten und Parteimitgliedern auf. Für die Gemeinderatswahl am 26.05.2019 wurden für die Liste 2 folgende Kandidaten nominiert: Roland Schel, Markus Hundertmark, Stefan Mehlmann, Markus Höbler, Katja Hundertmark und Christian Simsch.

v.l.n.r. Stefan Mehlmann, Markus Hundertmark, Christian Simsch, Katja Hundertmark, Markus Höbler, Roland Schel

Um die erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat der Einheitsgemeinde Buttlar fortzusetzen, streben unsere Kandidaten den erneuten Einzug in den Gemeinderat an. Die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat sowie die gerechte Entwicklung aller Ortsteile stehen dabei weiterhin im Vordergrund der Tätigkeiten. So konnte unter Federführung der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN u. a. der komplette Breitbandausbau, die Erstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sowie die zukünftige Pflanzung von Obstbäumen für die in der Gemeinde geborenen Kinder realisiert werden.

Schwerpunkt der zukünftigen Gemeinderatsarbeit soll die Umsetzung der im Hochwasserschutzkonzept erarbeiteten Hochwasserschutzprojekte sein. Weitere Themen sind die Gestaltung und Umsetzung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes, die Schaffung von Wohnraum, die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzeptes für die gemeindeeigenen Liegenschaften sowie die Förderung von nachhaltigem Tourismus und Umweltschutz sein.

Die Kandidaten und Kandidatin laden alle Bürger dazu ein, sich rege an der Kommunalwahl zu beteiligen.

Reinhard Bütikofer besucht Eisenach

Im Rahmen einer mehrtägigen Tour durch Thüringen macht Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei, am 12. Mai 2019 in Eisenach Station, um auf die Wahlen zum Europäischen Parlament und die Kommunalwahlen am 26. Mai aufmerksam zu machen.

  • Wie geht es weiter mit der EU?
  • Geht es voran oder retour?
  • Wie gestaltet sich die tägliche Arbeit eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments?
  • Bleibt die EU ein Friedensprojekt?
  • Welche Rolle nimmt die EU zukünftig in der Welt ein?
  • Welche Rolle spielt die EU für Thüringen?

In der Zeit von 18:30 bis 20:00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ins Steigenberger Hotel Thüringer Hof (Karlsplatz 11) eingeladen, über diese und viele weitere Fragen mit dem Europaabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren.

Die Veranstaltung wird moderiert von Madeleine Henfling (MdL) – Sprecherin für Datenschutz, Europa, Kultur, Medien, Netzpolitik, Strategien gegen Rechtsextremismus und Wissenschaft der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Ein Skate & Bike – Flowpark ist mehr als Sport

Gestern fanden sich 70 Menschen im Kunstpavillon zusammen, welche dem Vortrag unseres Stadtratskandidaten Johannes Jäger folgten. Er beschrieb die Weiterführung des Projektes eines Skate & Bike – Flowpark im Stadtgebiet Eisenach.

Unterstützt u.a. von unserem Stadtratskandidaten Max von Trott zu Solz stellte er vor, was sich in den letzten Jahren in der Sache getan hat. Während erste Vorstellungen von einem Park im Kontext der neu geplanten Halle auf dem AWE-Gelände ausgingen, erweiterte sich der Horizont diser Vision, indem eine neue Uferfläche der Hörsel an der Karolinenstraße vorgeschlagen wurde, oder auch die Bombenlöcher im Stadtpark als Zentrum einer solchen Sportanlage gesehen werden.

In der anschließenden Diskussion mit den Anwesenden, in der neben anderen Punkten die Notwendigkeit eines Organisationskonstruktes (und ja, es ist ein Verein gemeint) zu Koordinierung der Projket-, Planungs und Lobbyarbeit und die Möglichkeiten im Vorfeld einer durch die Stadt angestrebten Landesgartenschau in Eisenach thematisiert wurden, zeigte sich, dass die Notwendigkeit einer übergreifenden Zusammenarbeit von interessierter Bürgerschaft, Stadtverwaltung und lokaler Politik das entscheidende Erfolgskriterium ist.

Max von Trott zu Solz, Johannes Jäger (v.l.)

Gestern, so schien es, wurde der Grundstein hierfür gelegt.