Andreas Hundertmark: 11 Bäume, die bleiben…

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Erst- und Zweitstimmen.

Obwohl wir auf Bundesebene leichte Zugewinne hatten, war gestern bei mir von Freude wenig zu spüren. Das Ergebnis der AfD hat mich schockiert. Besonders frustriert hat mich die Tatsache, dass sie auch in meiner Heimatgemeinde den zweiten Platz erzielte. Bei den Erststimmen konnte ich hier zwar noch Platz 3 erringen, aber das Zweitstimmenergebnis ist für mich wirklich enttäuschend.

Auch das Ergebnis im Wahlkreis war alles andere als gut, obwohl die Verluste niedriger als im Thüringer Durchschnitt ausfielen. Besonders meiner Frau möchte ich danken. Sie ist es, die mir den Rücken freihält und mir gestern deutlich sagte, ich solle auf jeden Fall weiter politisch aktiv bleiben.

Über die Schwierigkeiten und Chancen bei einer möglichen Beteiligung von Bündnis 90/Die Grünen an der neuen Regierungskoalition möchte ich im Moment nicht spekulieren. Der Weg ist weit, dass wurde schon einige Male gesagt. Jörg Schönenborn meinte ja gestern ganz treffend im ARD-Wahlstudio, Jamaika liege in der Karibik und das Wetter dort sei „etwas stürmisch“.


Was von diesem Wahlkampf im Wahlkreis 190 auf jeden Fall in den nächsten Jahrzehnten bleibt, sind 11 Bäume unserer guten Aktion „Bäume statt Plakate“.

 

 

Wenn’s schon ein Renner ist, dann…

…gehört es auch auf unsere Seite:

Die Baumpflanzaktion zeigt Wirkung, es werden Bäume gepflanzt und unser Andreas muss doch nicht hängen. Die Reaktionen zwiespältig wie der Wahllkampf an sich.

Trotzdem meinen wir: es ist richtig und wir würden es immer wieder tun!

 

„Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst“…

Was Marie von Ebner-Eschenbach bereits vor 100 Jahren hinterlies, ist uns heute Verpflichtung:

Heute, am Weltfriedenstag 01.09.2017, pflanzt der grüne Direktkandidat für den Wahlkreis 190, Andreas Hundertmark, gemeinsam mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern um 15:00 Uhr in Eisenach beim Wohnheim der diako Thüringen in der Dr.-Moritz-Mitzenheim-Str. 2b im Rahmen unserer nachhaltigen Wahlkampfaktion „Bäume pflanzen statt Plakate hängen“ des Bundestagswahlkampfes einen Apfelbaum.

 

Selbst im Wahlkampf nachhaltig…

Ihr wollt grünen Wahlkampf unterstützen und gleichzeitig was für Natur und Umwelt vor Ort tun? Dann könnt ihr mit einer finanziellen Spende an die Grünen dazu beitragen.

Sendet einfach Euren Wunschbetrag (ab 5 Euro) mit dem Kennwort „Grün wachsen lassen“ an folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: B90/GRÜNE RV WAK/EA – Spendenkonto
IBAN: DE76 8405 5050 0000 0974 97
BIC: HELADEF1WAK

Alle Spenden werden für Baumpflanzungen im Wahlkreis verwendet. Die Kosten je Baum betragen ca. 150 Euro. Wir wollen beweisen, nachhaltiger Wahlkampf kann gelingen!

 

 

Wenn ihr gleich ein oder zwei 🌳🌳 finanzieren wollt, meldet euch bei uns. Wir pflanzen sie auch gern mit Euch zusammen.

 

Toni und Andreas – Bilder eines Tages

Zum Besuch Toni Hofreiters in der Region Eisenach, vom Wildkatzendorf im Norden über eine Baum-statt-Wahlplakat-Aktion in Eisenach bis in die nicht mehr ganz so schwarze Rhön hier die Bilder:

Wildkatzen im Hainich

im Gespräch mit dem Ortsteilbürgermeister Jogi Jansen

Abendveranstaltung in Geisa

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne setzen Zeichen für mehr Natur und Dauerhaftigkeit im Wahlkampf

Grüne Bäume im Wahlkreis pflanzen Gegen die Erzeugung eines vergänglichen „Waldes“ an Wahlplakaten

„Wir haben uns entschieden, im Wahlkampf wenige Plakate aufzustellen bzw. aufzuhängen. Das eingesparte Geld verwenden wir, um dafür Bäume an geeigneten Stellen im Wahlkreis zu pflanzen. Damit wollen wir dauerhafte Zeichen für grünes Denken setzen“, erklärte der hiesige Bundestagswahlkandidat Andreas Hundertmark. Also weniger Wahlmüll und mehr Grün im Wahlkreis. Durch diese Aktion hat die Wahl langfristig positive Effekte für alle Wähler, nicht nur für die Anhänger von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Natürlich wissen auch die Grünen, dass man im Wahlkampf durchaus Plakate braucht, um auf das eigene Anliegen hinzuweisen und Präsenz zu demonstrieren. Deshalb werden zumindest einige mobile Großflächenplakate aufgestellt. Aber ist es wirklich notwendig und sinnvoll, jeden Baum und jeden Laternenmast mit Plakaten zu versehen, um Wähler anzusprechen?

„Wir sind sicher, dass die Wähler sehr aufmerksam verfolgen, wer sich im Bund und im Land für ihre Anliegen einsetzt. Ihre Wahlentscheidung hängt letztlich nicht davon ab, wie viele Plakate mit knalligen Slogans eine Partei zu finanzieren bereit ist“, meint Andreas Hundertmark.

Menschen, die sich für nachhaltiges Handeln und die Mitgestaltung ihrer Umwelt interessieren, wollen die Bündnisgrünen im Wartburgkreis/Eisenach/Unstrut-Hainichkreis mit einer Baumpflanzaktion ansprechen und sie motivieren, ihrem Wunsch nach einer lebenswerte Zukunft für sich und ihre Kinder auch mit der Wahlstimme Ausdruck zu verleihen. Die Pflanzaktionen sind eine gute Gelegenheit für Interessierte, sich mit dem Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Andreas Hundertmark und seinen Mitstreitern bekannt zu machen und sich von ihrem Engangement für eine nachhaltige lebenswerte Zukunft unseres Wahlkreises zu überzeugen.

Einige Termine für öffentliche Pflanzaktionen im Wahlkreis

  • 15.08. 16:30 Uhr Eisenach OT Hötzelsroda – An der Höll
  • 25.08. 15:00 Uhr Bad Langensalza (Ort wird noch bekanntgegeben)
  • 08.09. 14:30 Uhr Mühlhausen Bahnhofsplatz

Weitere Baumpflanzungen in Eisenach, Bad Salzungen, Bad Liebenstein und der Rhön werden noch bekanntgegeben.

 

 

Miau… Anton Hofreiter ist zu Gast im Wildkatzendorf Hütscheroda

Am 15.08.2017 um 15.00 Uhr begrüßen wir den Vorsitzenden der grünen Bundestagsfraktion Anton Hofreiter im Wildkatzendorf Hütscheroda.

Auf seiner einstündigen Tour begleitet Ihn Dr. Burkhard Vogel (BUND Geschäftsführer Landesverband Thüringen), Claudia Wilhelm (Geschäftsführerin Wildtierland Hainich gGmbH), Dr. Kerstin Wiesner (Natura 2000 Station “Unstrut-Hainich/Eichsfeld”), Thomas Mölich (BUND Wildkatzenexperte) sowie der Spitzenkandidat der Grünen im Wartburgkreis Andreas Hundertmark.

Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen. Treffpunkt ist 15.00 Uhr an der Wildkatzenscheune. Die Veranstaltung klingt gegen 16.00 Uhr bei einem kleinen Imbiss im Grünen an der Wildkatzenlichtung aus.

 

Kandidaten aufhängen kann jedeR…

…wir müssen nicht. Statt Laternen mit Kleinplakaten zu behängen, setzen wir ein Zeichen  für mehr Natur und Dauerhaftigkeit im Wahlkampf.

„Wir haben uns entschieden, im Wahlkampf weniger  Plakate aufzustellen  bzw. anzukleben. Das Geld geben wir stattdessen für eine dauerhafte Aktion aus und  werden dafür   Bäume  an geeigneten Stellen im Wahlkreis pflanzen, also dauerhafte Zeichen für grünes Denken setzen,“ sagt unser Bundestagswahlkandidat Andreas Hundertmark. „Also weniger Wahlmüll, mehr dauerhaftes  Grün im Wahlkreis. So ist die Wahl für alle Wähler, nicht nur die der Grünen,  dauerhaft von Nutzen.“

Wer bei der ersten Pflanzung mit Toni Hofreiter und Andreas Hundertmark dabei sein will, der kann am 15.08.2017 um 16:30 Uhr bei der Übergabe unserer ersten Baumspende an die Stadt Eisenach im Ortsteil Hötzelsroda am neuen Kinderspielplatz An der Höll dabei sein.

Und für alle, die nach Plakaten süchtig sind, stellen wir die ganz großen vereinzelt auf. Wer eines findet, darf sich gerne melden…

Grüner Bus zu Electronic Green

Grüne aus Bayern, Hessen und Thüringen werben gemeinsam für besseren Nahverkehr auf dem Land – Busshuttle zum Nahverkehrstarif zum Electronic Green Festival an Pfingsten in Geisa

 

„Ich wollte einfach mal eine andere politische Aktion machen. Etwas, wo die Leute nicht nur hören, sondern erfahren,  dass politische Entscheidungen ihr Leben verbessern oder verschlechtern können. Dass es sich lohnt, wählen zu gehen,“ sagt Manuela Rottmann, Kandidatin der Grünen für die Bundestagswahl in der Bayerischen Rhön. „Und das Nahverkehrsangebot auf dem Land ist genau so ein Punkt.“ Schnell war die Idee entstanden, ein Busshuttle zu einem Event zu organisieren, zu dem die jungen Leute aus der Rhön sonst nur mit dem Auto oder gar nicht kämen.

Electronic Green“ heißt das Technofestival, das nunmehr im achten Jahr in Geisa in der Thüringischen Rhön stattfindet und jedes Jahr mehr Besucher anzieht. „Bei dem Titel dachten wir natürlich sofort, dass das perfekt zu uns Grünen passt. Wie die Faust aufs Auge,“ lacht Christopher Riller, Mitglied im Kreisvorstand der Grünen Rhön-Grabfeld. „Ich hatte schon ein bisschen Respekt davor, das so kurzfristig zu organisieren,“ sagt Manuela Rottmann. „Wir sind ja alle Ehrenamtler und machen das auch nur neben unseren Jobs. Aber Christopher hat gesagt: ‚Einfach machen‘. Und der Veranstalter von Electronic Green, Stephan Zimmermann, war sehr unkompliziert und aufgeschlossen.“

Die beiden wollten nämlich nicht nur den Shuttle organisieren, sondern das Angebot auch mit Werbung für eine andere Verkehrspolitik verbinden, die auch auf dem Land Alternativen zum Auto anbietet. Ein Film musste her. So kamen die Grüne Jugend Unterfranken und die Grüne Jugend Hessen ins Spiel. „“Wir haben natürlich versucht, unsere Kompetenz in Sachen Videos und Technik bestmöglich einzubringen,“ meint Sebastian Hansen, Sprecher der Grünen Jugend Würzburg, der das Video drehte. Niklas Wagener, Student und Direktkandidat für die Grünen im Wahlkreis Aschaffenburg ergänzt: „Und ein schlechtes Nahverkehrsangebot ist für junge Leute wie mich besonders nervig. Wir müssen zu unseren Ausbildungsplätzen oder zum Studium kommen. Wir wollen auch mal abends feiern gehen, ohne dass uns jemand mit dem Auto abholen muss. Aber bei uns in Bayern interessiert das die Landesregierung nicht. Genauso wenig wie den Bundesverkehrsminister von der CSU, der sich nur um so einen Quatsch wie die PKW-Maut kümmert.“

„Da geht es den Jugendlichen in der hessischen Rhön viel besser, dank eines grün regierten Verkehrsministeriums. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr kann ein Azubi in der hessischen Rhön für einen Euro am Tag den Nahverkehr in ganz Hessen nutzen, genauso wie Schülerinnen und Schüler. Wenn man sein Leben von einem Lehrlingsgehalt bestreiten muss, ist das ein Wahnsinnsfortschritt. Dafür hat die Grüne Jugend seit vielen Jahren gekämpft. Aber bei den vorherigen Ministern sind wir damit immer auf taube Ohren gestoßen,“ freut sich Nina Eisenhardt, die für die Grüne Jugend Hessen als Bundestagskandidatin auf der Liste der hessischen Grünen antritt. Davon profitiert bald auch Vanessa Dolderer, die in Fulda eine Ausbildung macht und spontan in der Kneipe angesprochen wurde, ob sie nicht auch noch Lust hätte, in dem Video mitzumachen. Will sie allerdings über die Landesgrenze nach Bayern, kommt sie mit dem Ticket nicht mehr weiter. Dort macht immer noch jeder Landkreis seine eigene Verkehrspolitik. Und Busse spielen dort fast keine Rolle.

Auch die Grünen aus dem grünen Regionalverband Wartburgkreis / Stadt Eisenach, wo das Festival stattfindet, sind mit von der Partie. Andreas Hundertmark, Direktkandidat der Grünen für die Bundestagswahl, wohnt in Buttlar, also fast in Hörweite des Festivals. Er sagt: „Wir brauchen einen besseren Nahverkehr auf dem Land. Aber wir brauchen natürlich auch Leute, die hier etwas veranstalten, wo es sich lohnt hinzufahren. Dass Stephan Zimmermann dieses Festival mit so prominenten DJs jedes Jahr hier bei uns auf die Beine stellt, und nicht in Berlin oder München, ist einfach großartig.  Wenn wir was für die Rhön tun wollen, dann müssen wir solche Leute unterstützen. Deswegen sind wir gerne dabei.“

Und das soll nicht die letzte Kooperation zwischen den Grünen Rhönern aus Hessen, Thüringen und Bayern sein, kündigen Rottmann und Hundertmark an.

Am Pfingstsonntag, den 4.6.2017, gibt es zwei Hin- und zwei Rückfahrten von Mellrichstadt nach Geisa zum Festival, mit Zwischenstopps, eine Hin- und eine Rückfahrt zwischen Fulda und Geisa, sowie eine Hin- und eine Rückfahrt zwischen Eisenach und Geisa.

Außerdem sind die Grünen mit einem Stand auf dem Festival vertreten.

Alle Informationen und Buchungsmöglichkeiten zum Shuttle und zum Festival sowie Informationen über gute Ideen für besseren Nahverkehr auf dem Land unter www.fb.com/ElectronicGreenBus

Wenzl: wir vermissen Dich…

Es ist nicht leicht, es zu verstehen: Thomas Wenzl ist nicht mehr. Er, DAS Eisenacher Gesicht der letzten Jahre, der als OB-Kandidat die Nichtwähler zum Wählen bewegte, der für uns in unserer Stadtratsliste kandidierte, er ist nicht mehr.

Alle, die ihn kannten, trauern um einen Menschen, der in Eisenach versuchte, etwas zu bewegen und der sich nicht scheute, auch anzuecken.

Thomas, Du bist für uns mehr als der fehlende Platz am grünen Tisch des Sommergewinnkommersch, mehr als die Stimmen, die Du für uns in Eisenach gebracht hast, Du bist und bleibst unser Freund.